Sport und Fasten gehört einfach zusammen. Einfach nur an der frischen Luft spazieren zu gehen, wäre für viele schon sehr lobenswert. Jeder sitzt nur noch in den eigenen vier Wänden herum. Bei der kleinsten Bewegung fängt man an zu schnaufen, als hätte man gerade einen Gewaltmarsch hinter sich gebracht. Viele Menschen kommen oft gar nicht weiter, als von der Wohnung zum Briefkasten und wieder zurück. Dabei ist die körperliche Bewegung das A und O. In jungen Jahren bekommt man dies kaum zu spüren, aber dann, wenn man etwas an Alter zugelegt hat, fängt es an, hier zu ziepen, da zu zwicken. Doch dann ist es meist zu spät. Eine halbe Stunde flottes Gehen an der frischen Luft würde unserem Körper schon gut tun.
Der Kreislauf kommt dadurch besser in Schwung, die Verbrennung der Kalorien würde reibungslos funktionieren. Jeder jammert, dass er zu dick ist und tut dann doch nichts. Wer sich allerdings schon mal mit dem Thema Fasten auseinander gesetzt hat, wird bestimmt auch wissen, dass es hier ohne Bewegung nicht geht. Der Körper muss arbeiten, damit er alle Giftstoffe ausschwemmen kann. Das geht nun mal am besten beim Schwitzen. Nun denkt man vielleicht, dafür gibt es ja eine Sauna. Stimmt, aber der Körper muss die Giftstoffe von ganz innen erst einmal nach außen transportieren. Dafür ist nun mal der Sport da. Ob man nun wandern geht, walken oder Fahrrad fahren, kommt auf einen selbst an. Der Sport, der einem am besten gefällt und für die Gelenke am besten ist, ist genau richtig.
Was hilft es einer 120 Kilo Frau, wenn man zu ihr sagt, sie soll Joggen gehen. Da ist Schwimmen oder Wandern, beziehungsweise Spazieren oder Walken am besten. Bei sehr hohem Gewicht nimmt man auch sehr schnell sehr viel ab. Das liegt aber in erster Linie daran, das hier sehr viel Wasser eingelagert ist, das der Körper beim Fasten als erstes verliert. Der Körper muss lernen, nicht nur einzulagern, sonder zu verbrauchen und verbrennen. Erst dann kann an eine Gewichtreduktion gedacht werden. Dieses eingelagerte Fett geht auch dann nur mit Sport weg. Vom Herumsitzen wird man nun mal nicht schlanker.
Jeder, der zum ersten Mal fastet, sollte sich vorher mit seinem Arzt besprechen, um Risiken vermeiden zu können. Höchstens drei Wochen sollte man fasten. Spätestens dann sollte mit dem Essen wieder begonnen werden. Allerdings nicht wieder nach dem alten Muster, denn dann war alles umsonst. Sich bewusster zu ernähren, sollte als oberstes Gebot aus der Fastenzeit mitgenommen werden. Kleine Sünden sind aber dennoch erlaubt, wenn sie selten sind.
